Happy New Fear

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Wenn die Zeit an den Feiertagen scheinbar still steht und wir von Ruhe erfüllt sind, können wir uns endlich einmal wieder Gedanken über das vergangene Jahr und vor allem über uns selbst machen. Sei es auf langen Zugfahrten in die Heimat, beim Gespräch mit Verwandten und Freunden oder während des Feuerwerks an Silvester. Die feierlichen Tage finden in einem großen Knall aus Funken und Lichtblitzen ihr Ende. Doch dieses Spektakel steht auch immer für einen Neuanfang.

Vor ziemlich genau 365 Tagen berichtete ich schon einmal in einem kurzen Beitrag über das Neujahrsfest und die guten Vorsätze, die sich viele von uns zum Jahreswechsel vornehmen. Damals schrieb ich…

„Wollen wir uns wirklich jedes Jahr erneut neu erfinden, unsere Laster ablegen und stattdessen etwas Gutes tun oder sind wir eigentlich wie eine klassische Chanel Tasche, etliche Male neu entworfen, obwohl die Ursprungsform bereits am schönsten war?“

Doch was wenn das Leder dieser Chanel Tasche über die vielen Tage hinweg einen Kratzer bekommen hat? Womöglich sogar einen Riss im Innenfutter?

Viele Menschen fürchten sich gerade davor, in ihrem Alltag nicht das Glück zu finden oder etwas zu verpassen. Wir machen uns viele Gedanken über, was wäre wenn, was hätte ich oder was könnte ich…
Ich frage mich, wie sollten wir mit unseren Ängsten umgehen? Brauchen wir Veränderung, um wieder glücklich zu werden?

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Monogaymie

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Partnerschaft, die: »Unter einer Partnerschaft versteht man eine gleichzeitig sexuelle und soziale Gemeinschaft zwischen zwei Menschen.«

Wenn man Menschen danach fragt, was ihnen an einem Partner besonders wichtig ist, bekommt man viele Dinge zu hören: Ehrlichkeit, Humor, guter Sex und vor allem Treue. Doch wenn es dann erstmal soweit ist, eine gemeinsame Beziehung zustande gekommen und die erste Verliebtheit verblasst ist, nehmen es viele doch nicht mehr so genau mit der Monogamie. Besonders homosexuelle Männer sind oft nicht bereit, sich ausschließlich auf einen Partner zu beschränken.

It’s Reigning Men!

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Von Jackie-O über Hillary, bis zu Michelle. Sie alle hatten ihn für einige Jahre: Einen der mächtigsten Männer der Welt. Während sich manche Menschen wünschen, eine ähnlich mächtige Position inne zu haben, träumen wiederum andere davon, einen vergleichsweise erfolgreichen Partner an ihrer Seite zu haben. Nicht nur die vier Freundinnen aus »Sex And The City« warfen ihre Augen auf vor allem wohlhabende Männer, auch der CEO Christian Grey aus dem Roman »Fifty Shades Of Grey« übte auf Anastasia Steele einen besonderen Reiz aus.

Love and Order

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Grundgesetz, BGB oder das Strafgesetzbuch – Der Staat gibt uns bestimmte Regeln mit dem Hintergrund der Moral vor. In der Liebe ist das anders, denn Emotionen spielen hier offensichtlich eine große Rolle, dennoch besteht auch die Liebe immer aus Verhandlungen. Diese Gesetze bestimmen wir allerdings selbst.Am Anfang jedes Kennenlernens setzen wir uns unterbewusst an einen Tisch, vor uns ein leeres Blatt, das wir mit jedem weiteren Treffen beschreiben – ein Gesetzesentwurf.

All Good Things Come To An End?

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In einem Lied von Nelly Furtado heißt es »flames to dust, lovers to friends, all good things come to an end«. Doch ist es nicht sogar etwas Gutes, wenn Liebe zu Freundschaft wird und der Kontakt nicht stattdessen abbricht? Können wir uns glücklich schätzen, wenn der Partner aus der Asche der Beziehung aufersteht und als Freund wiedergeboren wird?

„Singleminiert“

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Sei es auf Partys, im Kino oder im Café, immer öfter fällt mir auf, dass sich das Publikum in zwei Arten unterscheiden lässt – Singles und Paare. Während sich das junge Pärchen in der Kneipe in eine ruhige Ecke verkuschelt, beobachte ich offensichtlich betrunkene Alleinstehende an der Bar. Diese Trennung findet auch unterbewusst im Alltag statt, denn es herrschen beiderseits Vorurteile. Während die Einen zu viel Spaß haben, haben die Anderen angeblich zu wenig. 

Das große Risiko

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Wenn man im Internet nach einer Definition von »Risiko« sucht, bekommt man folgendes auf dem Bildschirm angezeigt: »Der Umstand, dass etwas gefährliche oder schädliche Folgen haben kann.«

Auf dem Laufsteg

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Der Berliner Himmel zeigt sich in der letzten Zeit einseitig. Nämlich grau. Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen ähnelt dem am Nachmittag, bevor es dann auch schnell wieder dunkel wird. Regen, Wind und Schnee stehen an der Tagesordnung. Als ich heute einen Spaziergang über den Kudamm unternehme, fällt mir auf, dass gerade diese Zeit im Jahr für Singles, wie mich, schwierig ist. Verliebte Paare sind auf einmal überall. Sie sind scheinbar wie schöne Schuhe im Schaufenster am Ende des Monats, wenn das Konto bereits ausgeschöpft ist. Sie ziehen alle Blicke auf sich, man bleibt stehen, starrt sie an aber weiß genau, dass man sie diesmal nicht kaufen wird.

On/Off

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Facebook, Instagram, Snapchat und Tinder. Sei es der letzte Urlaub, wilde Partynächte, unser Alltag oder sogar unsere Sexualität. In der heutigen Zeit geben wir nahezu alles von uns im Internet preis. Dabei sind wir vor allem eins, immer online. Das bedeutet auch immer erreichbar zu sein, denn sobald das Smartphone klingelt, wir eine neue Nachricht bekommen oder jemandem eines unserer Fotos gefällt, schauen wir auf das Display. Aber eben nicht nur dann, wir antworten, überprüfen blaue Haken, wischen aus Langeweile durch Webseiten oder informieren uns rund um die Uhr. Dass wir deshalb vieles um uns herum nicht mehr wahrnehmen, realisieren wir meist überhaupt nicht.

New Year, New Me?

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Schon wieder ist ein Jahr rasend schnell vergangen, schon wieder hat ein Nächstes begonnen. Eigentlich ist das eine unerlässliche Tatsache, wenn die Uhren am 31. Dezember Mitternacht schlagen, beginnt in unserem Kalender eine neue Rechnung. Dennoch realisiere ich es immer erst dann, wenn der Nachthimmel von knallenden, hellen Funken und pfeifenden, blitzenden Geschossen erleuchtet wird. Eben in diesem Moment, liegt ein leichter Nebel in der Luft, nach Sekt, Schießpulver und vor Allem nach Neuanfang duftend. Die meisten unter uns nehmen sich zum Jahreswechsel vor, sich zu verbessern. Sei es weniger zu trinken, nicht mehr zu rauchen oder unser Geld schlauer zu investieren, beispielsweise in teure Schuhe.

Der erste Schnee

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Die Temperatur geht gegen den Nullpunkt, die kahlen Äste der Bäume am Straßenrand neigen sich ruhig im kalten Wind, gegenüber von meinem Küchenfenster beobachte ich eine Taube, die sich, schutzsuchend, im Efeu vergräbt. Es ist soweit, der Herbst neigt sich langsam dem Ende zu.

Fortbewegung

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Der Berliner denkt in U-Bahn Stationen. Wenn man nach dem Weg fragt, bekommt man oft »U2«, »Richtung Pankow« oder »in die U7 umsteigen« als Antwort. »Direkt am U-Bahnhof Wittenbergplatz« hört man öfter bei der Frage nach dem KaDeWe als »an der Tauentzienstraße« und selbst auf dem Plakat, das für die große Abendveranstaltung im Theater wirbt, steht die Station noch vor der eigentlichen Adresse. Das mag daran liegen, dass wir ständig im Zug sitzen, die Arbeit liegt nicht direkt um die Ecke und auch die Discothek ist meistens nicht gegenüber. Wenn man sich aus seinem Viertel wagt, ist kaum ein Weg fußläufig zu bestreiten, dafür sind die Strecken zu weit und die Zeit zu knapp. Das Leben spielt sich viele Minuten am Tag in einem Netz im Untergrund ab, es verbindet nicht nur A und B, den Westen mit dem Osten, sondern auch uns Großstadtmenschen, denn viel zu oft, trifft man dort – auch wenn es unwahrscheinlich erscheint – bekannte Gesichter.

Willkommen in der Stadt

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Ein trüber, trister Novembertag neigte sich langsam dem Ende zu. Die Sonne, deren Wärme mich zu dieser Jahreszeit lange nicht mehr erreichte, war scheinbar schon stundenlang hinter den Dächern der Großstadt verschwunden. Der Himmel leuchtete trotzdem noch hell. Stattdessen bahnte sich eine, der immer kälter werdenden Nächte den Weg, schleichend, in die vielen Straßen. Diese waren aber keinesfalls leer. Die langen Treppen, die in den Untergrund zu den Bahnen führten, spuckten und verschluckten immer noch in regelmäßigen Abständen Menschen. Menschen, die gerade von der Arbeit kamen und sich auf ihre geheizte Wohnung freuten. Menschen, deren Tag gerade erst begann und wiederum Menschen, die wohl selbst noch nicht so genau wussten, wo sie gerade gelandet waren oder wohin sie die nächste U-bahn bringen würde. Den Reiseführer fest umschlungen, irrten letztere den Bürgersteig entlang.