Das große Risiko

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Wenn man im Internet nach einer Definition von »Risiko« sucht, bekommt man folgendes auf dem Bildschirm angezeigt: »Der Umstand, dass etwas gefährliche oder schädliche Folgen haben kann.«

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Auf dem Laufsteg

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Der Berliner Himmel zeigt sich in der letzten Zeit einseitig. Nämlich grau. Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen ähnelt dem am Nachmittag, bevor es dann auch schnell wieder dunkel wird. Regen, Wind und Schnee stehen an der Tagesordnung. Als ich heute einen Spaziergang über den Kudamm unternehme, fällt mir auf, dass gerade diese Zeit im Jahr für Singles, wie mich, schwierig ist. Verliebte Paare sind auf einmal überall. Sie sind scheinbar wie schöne Schuhe im Schaufenster am Ende des Monats, wenn das Konto bereits ausgeschöpft ist. Sie ziehen alle Blicke auf sich, man bleibt stehen, starrt sie an aber weiß genau, dass man sie diesmal nicht kaufen wird.

On/Off

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Facebook, Instagram, Snapchat und Tinder. Sei es der letzte Urlaub, wilde Partynächte, unser Alltag oder sogar unsere Sexualität. In der heutigen Zeit geben wir nahezu alles von uns im Internet preis. Dabei sind wir vor allem eins, immer online. Das bedeutet auch immer erreichbar zu sein, denn sobald das Smartphone klingelt, wir eine neue Nachricht bekommen oder jemandem eines unserer Fotos gefällt, schauen wir auf das Display. Aber eben nicht nur dann, wir antworten, überprüfen blaue Haken, wischen aus Langeweile durch Webseiten oder informieren uns rund um die Uhr. Dass wir deshalb vieles um uns herum nicht mehr wahrnehmen, realisieren wir meist überhaupt nicht.

New Year, New Me?

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Schon wieder ist ein Jahr rasend schnell vergangen, schon wieder hat ein Nächstes begonnen. Eigentlich ist das eine unerlässliche Tatsache, wenn die Uhren am 31. Dezember Mitternacht schlagen, beginnt in unserem Kalender eine neue Rechnung. Dennoch realisiere ich es immer erst dann, wenn der Nachthimmel von knallenden, hellen Funken und pfeifenden, blitzenden Geschossen erleuchtet wird. Eben in diesem Moment, liegt ein leichter Nebel in der Luft, nach Sekt, Schießpulver und vor Allem nach Neuanfang duftend. Die meisten unter uns nehmen sich zum Jahreswechsel vor, sich zu verbessern. Sei es weniger zu trinken, nicht mehr zu rauchen oder unser Geld schlauer zu investieren, beispielsweise in teure Schuhe.

Hometown Glory

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Weihnachten. Wie die meisten Menschen, zieht es auch mich an den Feiertagen in die Heimat, um diese Zeit mit der Familie zu verbringen. Die letzten Vorbereitungen laufen, kurzfristig werden noch Geschenke gekauft, das Menü geplant, oder die letzten Arbeitstage mühselig zu Ende gebracht. Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu, für mich liegt in dieser Zeit immer ein sentimentaler Beigeschmack in der Luft. Als ich heute alleine – ich konnte meinen Alltag in Berlin zurücklassen, hier läuft er allerdings weiter – durch meine Heimatstadt laufe, sehe ich viele bekannte Häuser, Parks und Geschäfte. Erinnerungen werden wach. Erinnerungen, die sich teilweise nicht mehr in der Realität wiederfinden lassen, denn ich bemerke mindestens genauso viele neue Gebäude, geschlossene und neue Läden, andere Menschen und andere Gesprächsthemen.

Fortbewegung

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Der Berliner denkt in U-Bahn Stationen. Wenn man nach dem Weg fragt, bekommt man oft »U2«, »Richtung Pankow« oder »in die U7 umsteigen« als Antwort. »Direkt am U-Bahnhof Wittenbergplatz« hört man öfter bei der Frage nach dem KaDeWe als »an der Tauentzienstraße« und selbst auf dem Plakat, das für die große Abendveranstaltung im Theater wirbt, steht die Station noch vor der eigentlichen Adresse. Das mag daran liegen, dass wir ständig im Zug sitzen, die Arbeit liegt nicht direkt um die Ecke und auch die Discothek ist meistens nicht gegenüber. Wenn man sich aus seinem Viertel wagt, ist kaum ein Weg fußläufig zu bestreiten, dafür sind die Strecken zu weit und die Zeit zu knapp. Das Leben spielt sich viele Minuten am Tag in einem Netz im Untergrund ab, es verbindet nicht nur A und B, den Westen mit dem Osten, sondern auch uns Großstadtmenschen, denn viel zu oft, trifft man dort – auch wenn es unwahrscheinlich erscheint – bekannte Gesichter.